Westring: bitte warten (2); Neujahrsansprache Christian Aichmayr

Gut Ding braucht Weile - im zweiten Anlauf wird das für 23. Dezember geplante Studiogespräch zum Thema “Westring” zustande kommen, das beim ersten Mal durch missliche Umstände seitens meines Gastes vereitelt wurde.

Mein Studiogast wird der ehemalige Radio-Kollege (Radio 50+), jedoch nach wie vor wöchentlich auf Dorf TV zu sehende und hörende Franz Schramböck sein, dem die - am 10. Dezember öffentlich gemachte - neuerliche Verzögerung für den Baubeginn des Westring ein sprichwörtlicher Dorn im Auge ist.

 
Dass die GegnerInnen des Projektes unlängst vom Verwaltungsgerichtshof Recht bekamen und daher seitens ASFINAG bzw. Ministerium (BMVIT) Projektunterlagen nachgereicht werden müssen, die seit 2008 und bis dato vergeblich eingefordert wurden, schmeckt manchen nicht. Andere wiederum finden es bedenklich, dass wesentliche Unterlagen zu Verkehrsströmen, als Bestandteil der Projektplanung, erst nach über 6 Jahren “freigegeben” werden.
 
Aus welchem Blickwinkel auch immer man diese Causa betrachten mag, fix ist derzeit eines: ein etwaiger Baubeginn der A26/auch Linzer Autobahn oder Linzer Westring genannt, wird sich zumindest bis ins Frühjahr 2018 verzögern.
 
Im (Streit-)Gespräch, in der Diskussion mit Franz Schramböck werde ich auf die verspätete Freigabe maßgeblicher Unterlagen zu sprechen kommen, aber auch Fragen, die Franz in einem Kommentar selbst gestellt hat, erörtern:
Brauchen wir den Westring noch? Muss er zeitgemäß angepasst werden? Ist das notwendige Geld dafür vorhanden?
 
Weiters zu hören: die Neujahrsansprache - exklusiv fürs Frozine - von Christian Aichmayr (diese kann auch unter cba.fro.at/331749 nachgehört werden).

 

Erich Klinger

03.01.2017