Neue Modelle der Arbeit

In dieser Sedung beschäftigen wir uns mit der Frage "Was ist Arbeit?" und mit der angeblich angestrebten Abschaffung der Arbeitslager in China.

Die Zukunft der Arbeit

"Die Art und Weise, wie wir heute Arbeit organisieren, ist historisch überholt", so Adelheid Biesecker im Gespräch mit Radio F.R.E.I. in Erfurt. Ihre zentrale These: Damit die „Zukunft der Arbeit“ zu zukunftsfähigem Arbeiten führt, ist ein neues Arbeitsverständnis nötig, das die vielfältigen Arbeitsformen jenseits des Marktes ( wie z.B. Sorge-Arbeit, bürgerschaftliches Engagement & Eigenarbeit) mit der Erwerbsarbeit integriert und dieses "Ganze der Arbeit" hierarchiefrei und naturverträglich gestaltet. Dieses neue Arbeitsverständnis ist die Basis für eine gesellschaftliche Umverteilung und Umbewertung von Arbeit, die Alle einschließt und geschlechtsspezifische Zuweisungen und Abwertungen überwindet.

Dazu ist in dieser Sendung ein Gespräch von Carsten Rose (Radio F.R.E.I.) mit Adelheid Biesecker zu hören, sie ist emirierte Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen.

 

Abschaffung der Arbeitslager in China?

China will angeblich noch in diesem Jahr seine Arbeitslager abschaffen. Das habe verschiedenen Medienberichten zufolge der ranghöchste Justizkader der Kommunistischen Partei Chinas erklärt. Ebenso war die Rede davon, dass das Vorhaben ein unerwartet großer Schritt für China sei, den Rechtsstaat zu stärken. Doch ob damit eine grundsätzliche Lockerung der Repressionen gegenüber Regimekritikern gemeint ist, bleibt vorerst fraglich. Was dahinter steckt, und warum auf einmal die von Mao Zedong eingeführten Arbeitslager abgeschafft werden sollen, darüber hat Radio Corax (Halle) mit dem China-Experten Dirk Pleiter von Amnesty International gesprochen.

 

Durch die Sendung führt Sarah Praschak.

 

CC-Bild: blumpy

 

 

   
   

11.01.2013