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20 Jahre Biologiezentrum und „Der Baikalsee – Die Perle Sibiriens“

Gast von Walter Ziehlinger: Mag. Stephan Weigl

Das Biologiezentrum sammelt, bewahrt, erforscht, dokumentiert und vermittelt Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, über Gesteine und Mineralien. Die größte aktuelle Herausforderung dazu ist die globale Biodiversitätskrise. Erforschung der Natur, um sie gezielt schützen zu können und Schaffung von Naturbewusstsein sind die logischen Reaktionen darauf. Nur naturkundliche Museen mit ihren authentischen Objekten machen Naturgeschichte wissenschaftlich objektiv nachvollziehbar.

Der in Südsibirien gelegene Baikalsee ist mit 1.642 Metern der tiefste und mit mehr als 25 Millionen Jahren der älteste Süßwassersee der Erde. Er bildet das größte Reservoir flüssigen Süßwassers mit einem Fünftel der flüssigen Süßwasserreserven der Erde. Der Baikalsee und seine Umwelt weisen eine einzigartige Flora und Fauna auf: Etwa zwei Drittel der rund 1.500 Tier- und 1000 Pflanzenarten sind endemisch, kommen also ausschließlich hier vor. Daher wurde die Baikal-Region 1996 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum in Ulan-Ude kann das Biologiezentrum diese Besonderheiten präsentieren.

Mag. Stephan Weigl ist der Leiter des Präparatoriums im Biologiezentrum in Linz-Urfahr, Johann Wilhelm Klein-Straße 73; Tel: +43-0732-759733-28

www.landesmuseum.at

Foto: Biologiezentrum Linz (Foto: Walter Ziehlinger)

24.03.2013