Antisemitismus und "Bonapartismus" in Ungarn

Im FROzine Weltempfänger steht heute Ungarn im Fokus.

Zwei Interviews beschäftigen sich ausführlich mit Antisemitismus in der ungarischen Gesellschaft und mit dem "Bonapartismus" der Regierung Orbans.

Antisemitismus in Ungarn im Holocaust Gedenkjahr 2014

 Der Antisemitismus in Ungarn nimmt zu. Besonders jetzt, im Holocaust Gedenkjahr 2014, fühlen sich die Jüdischen Gemeinden bedroht. Historiker, Historikerinnen und die unabhängige Presse, wie der Internet-Blog "pusztaranger", kritisieren die Geschichtsfälschung und die Relativierung der Teilnahme Ungarns im zweiten Weltkrieg. Aber nicht nur Juden und Wissenschftler haben was zu befürchten im Land unter der Regierung vom Ministerpräsident Victor Orbán und seiner Partei, der Fidesz. Wir sprechen mit Magdalena Marsovszky, Co-Autorin des Buchs "Mit Pfeil, Kreuz und Krone - Nationalismus und autoritäre Krisenbewältigung in Ungarn", über die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung in diesem Land.

 

Eine Beitragsübernahme von Radio Dreyeckland in Freiburg. http://www.freie-radios.net/61709

 

Ágnes Heller im Gespräch mit Gerhard Scheit

 Sie wurde 1929 in Budapest geboren und gilt - als Schülerin von Georg Lukacs - als eine der renomiertesten Philosophinnen des 20. und 21. Jahrhunderts: Agnes Heller.
Gerhard Scheit sprach mit Heller im Republikanischen Club in Wien unter anderem über den neuen und alten Antisemitismus im Westen und in Ungarn, den "Bonapartismus" der Regierung Viktor Orbáns und die aktuelle Situation in Ungarn.

Eine Beitragsübernahme vom Freien Radio Corax in Halle. http://www.freie-radios.net/61700

 

 

Durch die Sendung führt Sandra Hochholzer

 

03.02.2014