Wie gefährlich ist Big Data, und was tun?
verfasst am 14.03.2017 von
Unmengen von Daten werden gesammelt, miteinander verknüpft, analysiert und verkauft. Aber wer macht eigentlich was genau damit und warum? Und wie kann ich mich als Alltagsuser dagegen wehren? Dazu sind Big Data-Experte Wolfie Christl und Gottfried Gaisbauer von der Netzkulturinitiative servus.at live zu Gast im Studio.

Wir alle hinterlassen in unserem Alltag Unmengen von Daten, die von spezialisierten Unternehmen gesammelt, analysiert, verknüpft und verkauft werden. Im besten Fall um damit Geld zu verdienen, im schlimmsten Fall entsteht eine Überwachungsgesellschaft, die wohl nicht einmal Orwell für möglich gehalten hätte. Der gläserne Mensch ist in vielen Bereichen längst Realität und die aktuelle Gesetzeslage kommt der Entwicklung nciht hinterher. So sind viele Praktiken und Geschäftsmodelle eigentlich illegal, werden aber nicht verfolgt. Die neue Europäische Datenschutzverordnung könnte ein wichtiger Schritt sein, den Datenschutz ins 21. Jahrhundert zu holen.     

Das Problem ist, dass sich viele Menschen entweder daran gewöhnt haben oder schlichtweg von der Materie schlichtweg überfordert sind. Im heutigen FROzine wollen wir nicht nur den Status Quo beleuchten und der Frage nachgehen, wer gerade wann, wo und wozu Daten sammelt. Wir wollen auch ganz praktische Tipps geben, wie man sich schützen und es den Datensammler*innen so schwer wie möglich machen kann.

Gäste in der Sendung:

Wolfie Christl – Forscher, Autor, Aktivist, Spieleentwickler u.a. für Datadealer, mehr Infos: http://wolfie.crackedlabs.org/

Gottfried Gaisbauer – Mitarbeiter von servus.at, einer Netzkulturinitiative und Betreiber*in eines unabhängigen Kulturdatenzentrums, mehr Infos: https://core.servus.at/

Moderation: Christian Diabl


URL: http://www.fro.at.at/article.php?id=12127