Natura 2000: Ziele zu hoch gesetzt?
verfasst am 13.07.2017 von
Der Schutz von Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensräumen steht auf der Agenda der EU-Kommission hoch oben. Diese kritisierte kürzlich nicht zum ersten Mal, dass neben anderen Bundesländern auch Oberösterreich bei der Ausweisung von Natura-2000-Schutzgebieten säumig ist. Doch die Ernennung weiterer solcher Gebiete ist mit den Bedürfnissen vor allem kleinstrukturierter Forst- und Landwirtschaft kaum vereinbar. Über die Gründe diskutiert David Haunschmidt mit Gerald Neubacher (Land OÖ, Abteilung Naturschutz), Johannes Wohlmacher (Präsident d. Österr. Forstvereins) und Gerald Pfiffinger (Geschäftsführer d. Umweltdachverbands).

Zunächst wird in der heutigen Sendung das EU-weite Naturschutzprojekt Natura 2000 vorgestellt. Wie werden Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung definiert, welche Maßstäbe dienen der EU zur Formulierung von Naturschutzzielen und werden diese auf sämtliche EU-Länder übertragen oder individuell festgelegt?

Anschließend wird die praktische Durchführbarkeit der geforderten Maßnahmen hier in Oberösterreich diskutiert. Werden die Forderungen der EU an die BewirtschafterInnen transparent genug kommuniziert und kommt die Kritik der EU bei den lokalen Land- und Forstwirtschaftsbetrieben überhaupt an der richtigen Adresse an?

Im Studiotalk: Gerald Neubacher (Land OÖ, Abteilung Naturschutz), Johannes Wohlmacher (Präsident d. Österr. Forstvereins) und Gerald Pfiffinger (Geschäftsführer d. Umweltdachverbands).

Den Wochenrückblick des Infomagazin FROzine mit einem Rückblick auf die Sendungen vom 7. bis 13. Juli 2017 hat Sandra hochholzer gestaltet.

Durch die Sendung führt David Haunschmidt.

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Musik: E-Town House Jam 

Links:

Umweltdachverband 

Österreichischer Forstverein

Land OÖ, Abt. Naturschutz

 

 


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